Flöte

Dieses Windinstrument wirkt von der Bauweise her sehr einfach. Meine Meinung änderte sehr schnell, als ich versuchte einen sauberen Ton aus dem Labium (Kernspalt) herauszukriegen. Ich bin definitiv nicht ein Blockflötenbau-Profi, aber es tönt und macht Spass!


Fujara

Die Fujara ist eine lange, senkrecht gehaltene Schnabelflöte, die in der Slowakei traditionell von Hirten gespielt wird. Die Fujara besteht aus einer langen Röhre und einem Luftleitungsrohr. Ihre Größe variiert, am häufigsten ist sie jedoch zwischen 1,30 m und 1,70 m lang. Das Luftleitungsrohr ist mit einem Lederriemen oder einem Messingband an die Flötenröhre festgebunden. Im unteren Teil der Flötenröhre befinden sich drei vorderständige Grifflöcher. Sie wird meistens auf "G" gestimmt. Original werden sie aus Holunderholz gemacht und die ganz grosse Kunst ist diese fast 2 Meter langen Holunderäste zu bohren. Deswegen habe ich meine Fujara aus einer Bambusstange aus dem Gartencenter gebaut!


Maiepfyffe, Obertonflöte

Es handelt sich eigentlich um ein Paar Obertonflöten ohne Grifflöcher. Die Noten entstehen durch die unterschiedliche Blasstärke. Die Notenintervalle sind identisch mit der Obertonleiter. Ein magisches Instrument, um die Feen aus dem Wald zu erwecken und zum Tanzen zu bringen.


Kunststoff-Bansuri

Die Bansuri ist eine in Nordindien gespielte Querflöte aus Bambus. Ich baue sie aus einer Kunststoffröhre, da wir in unseren Breitengraden unmöglich solche dichten und perfekten Bambusarten finden können. Die Bansuri wird in unterschiedlichen Längen, im Normalfall etwa 50 Zentimeter hergestellt und hat sechs Grifflöcher. Das nahe Ende ist geschlossen, das ferne Ende offen. Sie besitzt kein Mundstück und ist diatonisch gestimmt. Halbtöne können durch teilweises Abdecken der Grifflöcher oder Änderungen des Anblaswinkels erzeugt werden, ebenso die in der indischen Musik wichtigen Verzierungen wie Glissandi und Shruti. Die Bansuri wird in der klassischen Musik Nordindiens gespielt.